Klinischer Fall

Ästhetische Rehabilitation des Lächelns mit Hilfe von Teilkronen aus IPS e.max MT Behandlungsverlauf

Ästhetische Rehabilitation des Lächelns mit Hilfe von Teilkronen aus IPS e.max MTÄsthetische Rehabilitation des Lächelns mit Hilfe von Teilkronen aus IPS e.max MT
Vor der Behandlung
Nach der Behandlung

Behandlungsdauer

5 Arbeitstage

Behandlungszeitraum

5 Termine

Technologie

IPS e.max MT

Ästhetische Rehabilitation des Lächelns mit Hilfe von Teilkronen aus IPS e.max MTÄsthetische Rehabilitation des Lächelns mit Hilfe von Teilkronen aus IPS e.max MT
Vor der Behandlung
Nach der Behandlung

Ausgangssituation und Behandlungsplan

Die Patientin kam mit dem Wunsch in unsere Klinik, die Ästhetik ihres Lächelns zu verbessern. Der Hauptgrund für ihren Besuch war die Unzufriedenheit mit der Farbe der Frontzähne, die dunkel wirkten und farblich uneinheitlich waren. Besonders störte die Patientin ein endodontisch behandelter Frontzahn, der deutlich dunkler als die umliegenden Zähne war und die Harmonie des Lächelns beeinträchtigte.

Bei der klinischen Untersuchung wurde außerdem festgestellt, dass die hinteren Prämolaren und Molaren umfangreich mit älteren Kompositfüllungen rekonstruiert waren, deren langfristige Prognose eingeschränkt war. Gleichzeitig zeigte sich ein Verlust der natürlichen Anatomie einiger Zähne sowie eine farbliche Uneinheitlichkeit des gesamten Gebisses.

Bereits während der Eingangsdia­gnostik wurde festgestellt, dass die palatinalen (inneren) Wände der oberen Frontzähne stark abgenutzt und geschwächt waren. Aus diesem Grund war die Herstellung klassischer Veneers nicht möglich. Als geeignetere Lösung wurden vollkeramische Teilkronen indiziert, die eine Wiederherstellung der Zahn­anatomie, eine ausreichende Stabilität der Rekonstruktion und gleichzeitig eine optimale Ästhetik ermöglichten.

Nach einer detaillierten Diagnostik wurde eine vollständige ästhetische Rehabilitation des Oberkiefers mit vollkeramischen Rekonstruktionen beschlossen. Der Behandlungsplan umfasste den Austausch unzureichender Füllungen, die digitale Gestaltung des neuen Lächelns und die Herstellung von insgesamt 12 keramischen Teilkronen. Die Front- und Seitenzähne wurden mit vollkeramischen Teilkronen versorgt.

Ziel der Behandlung war es, ein natürliches, harmonisches Lächeln zu schaffen und dabei die gesunde harte Zahnsubstanz maximal zu erhalten.

Erstellung des Behandlungsplans

Behandlungsplan

Phase 1 – Diagnostik (1 Monat vor Beginn der Behandlung)

  • Klinische Untersuchung
  • OPG, DVT/CBCT, Fotodokumentation und digitaler Intraoralscan
  • Diagnosestellung
  • Behandlungsplan

Phase 2 – 1. Behandlungstag – Präprothetische Vorbereitung und digitale Planung

  • Entfernung alter Kompositfüllungen
  • Rekonstruktion der Zähne mit neuen Kompositfüllungen
  • Digital Smile Design
  • Digitale CAD/CAM-Planung
  • Digitales Wax-up
  • Planung der neuen Anatomie, Länge und Form der Zähne
  • Herstellung diagnostischer Modelle im eigenen Labor
  • Herstellung eines Silikonschlüssels (Mock-up)
  • Laborarbeit: ungefähr 6 Stunden

Phase 3 – 2. Behandlungstag – Mock-up und Präparation der Frontzähne

  • Übertragung des Mock-ups in den Mund der Patientin
  • Bestätigung der Anatomie, Länge und Zahnfarbe
  • Präparation von 6 Frontzähnen
  • Digitaler Intraoralscan
  • Herstellung und Eingliederung provisorischer Rekonstruktionen

Phase 4 – 3. Behandlungstag – Präparation der Seitenzähne

  • Präparation von 6 Seitenzähnen
  • Definitive digitale Abdrücke
  • Entwurf der keramischen Rekonstruktionen in der CAD-Software
  • Fräsen der Teilkronen aus IPS e.max MT
  • Individuelle Charakterisierung und Glasur der keramischen Rekonstruktionen
  • Laborarbeit: ungefähr 6 Stunden

Phase 5 – 4. Behandlungstag – Adhäsive Befestigung

  • Einprobe aller Rekonstruktionen
  • Kontrolle von Farbe, Anatomie und Kontaktpunkten
  • Adhäsive Befestigung der Teilkronen
  • Okklusionskontrolle
  • Bisskorrektur
  • Fotodokumentation
  • Anleitung zur häuslichen Mundhygiene
  • OPG

Phase 6 – Kontrollbesuch

  • Kontrolle der Weichgewebe
  • Kontrolle der keramischen Rekonstruktionen
  • Okklusionskontrolle
  • Kleine Bisskorrektur
  • Abschließende Fotodokumentation
ALL ON 4

Behandlungsverlauf

Phase 1 – Diagnostik (2 Stunden, 1 Monat vor Beginn der Behandlung)

Etwa einen Monat vor Beginn der Behandlung absolvierte die Patientin eine Erstberatung und eine vollständige digitale Diagnostik.

Die Untersuchung umfasste:

  • klinische Untersuchung,
  • Panorama-Röntgenaufnahme (OPG),
  • CBCT (3D-CT),
  • professionelle Fotodokumentation,
  • digitaler Intraoralscan.

Auf Grundlage der gewonnenen Daten wurden die Ästhetik des Lächelns, die Zahn­anatomie, die Okklusion sowie der Zustand der bestehenden Rekonstruktionen analysiert. Nach einer gemeinsamen Beratung mit der Patientin wurde ein individueller Behandlungsplan erstellt und die digitale Planung der neuen Rekonstruktion begonnen.

 
 
 

Phase 2 – 1. Behandlungstag – Präprothetische Vorbereitung

Am ersten Behandlungstag wurden alle unzureichenden Kompositfüllungen entfernt und durch neue Rekonstruktionen ersetzt, die eine stabile Grundlage für die anschließende prothetische Behandlung bildeten.

Nach Abschluss dieser Phase erfolgte die digitale Planung des neuen Lächelns.

Digitale Behandlungsplanung (Laborphase – 6 Stunden)

In einer spezialisierten CAD/CAM-Software wurden die Daten aus der CBCT, den digitalen Intraoralscans, der Fotodokumentation und der Analyse der Kieferrelationen zusammengeführt. Auf dieser Grundlage wurde eine virtuelle Rekonstruktion des zukünftigen Gebisses erstellt, einschließlich der neuen Zahnanatomie, der Länge, Form, ästhetischen Lachlinie sowie des endgültigen Farbtons.

Im eigenen CAD/CAM-Labor wurden anschließend ein digitales Wax-up und diagnostische Modelle der neuen Rekonstruktion hergestellt. Die gesamte Laborphase der digitalen Planung dauerte etwa 6 Stunden.

Phase 3 – 2. Behandlungstag – Mock-up und Präparation der Frontzähne (4 Stunden)

Auf Grundlage des digitalen Wax-ups wurde mithilfe eines Silikonschlüssels ein Mock-up erstellt, das direkt in den Mund der Patientin übertragen wurde.

Noch vor der Präparation konnte die Patientin die neue Form, Länge, Anatomie und Ästhetik ihres zukünftigen Lächelns ausprobieren. Nach einer gemeinsamen Beratung bestätigte sie die endgültige Anatomie sowie den Farbton der zukünftigen keramischen Rekonstruktionen.

Anschließend wurde eine schonende Präparation von sechs Frontzähnen exakt entsprechend dem genehmigten Mock-up durchgeführt. Dank dieser Vorgehensweise wurde nur die notwendige Menge an harter Zahnsubstanz entfernt.

Nach Abschluss der Präparation wurde ein digitaler Intraoralscan durchgeführt und provisorische Rekonstruktionen angefertigt.

 
 
 

Phase 4 – 3. Behandlungstag – Präparation der Seitenzähne (3–4 Stunden)

Während des dritten Termins wurde die Präparation von sechs Seitenzähnen durchgeführt, die für vollkeramische Teilkronen vorgesehen waren.

Nach Abschluss der Präparation wurden definitive digitale Intraoralscans aller präparierten Zähne angefertigt.

Laborherstellung der keramischen Rekonstruktionen (6 Stunden)

Auf Grundlage der digitalen Abdrücke wurde im eigenen CAD/CAM-Labor mit der Herstellung der definitiven keramischen Rekonstruktionen begonnen.

Es wurden angefertigt:


keramische Teilkronen

  • keramische Teilkronen
  • vollkeramische Krone
  • keramische Teilkronen

Die Rekonstruktionen wurden aus dem Material IPS e.max MT im Farbton A1 hergestellt. Nach dem Fräsen wurden sie individuell charakterisiert, glasiert und für die adhäsive Befestigung vorbereitet.

Die gesamte Laborherstellung dauerte etwa 6 Stunden.

 
 
 

Phase 5 – 4. Behandlungstag – Adhäsive Befestigung der keramischen Rekonstruktionen (4 Stunden)

Beim letzten Termin wurden zunächst alle keramischen Rekonstruktionen anprobiert. Der Arzt kontrollierte die Passgenauigkeit, die Anatomie, die Kontaktpunkte, die Farbe sowie die Okklusion.

Nach der Zustimmung der Patientin zum Ergebnis wurde die adhäsive Befestigung der keramischen Teilkronen durchgeführt.

Nach Abschluss der Zementierung erfolgten:

  • Kontrolle der Okklusion
  • Feine Bisskorrektur
  • Abschließende Fotodokumentation
  • Kontrolle der Ästhetik und Funktion der gesamten Rekonstruktion
  • Anleitung zur häuslichen Mundhygiene
  • OPG

Die Patientin war mit dem Behandlungsergebnis sehr zufrieden und schätzte besonders die natürliche Anatomie der Zähne, ihre Länge, Form, die einheitliche Zahnfarbe sowie die Harmonie des neuen Lächelns.

 
 
 

Phase 6 – Kontrollbesuch nach der Befestigung (30 Minuten)

Beim Kontrolltermin wurden die keramischen Rekonstruktionen, die Weichgewebe sowie die Okklusion überprüft.

Bei Bedarf wurde eine kleine Bisskorrektur durchgeführt, eine abschließende Fotodokumentation erstellt und die Anpassung der Patientin an die neuen Rekonstruktionen bewertet.

Die Patientin hatte keinerlei Beschwerden beim Sprechen oder Kauen. Die Rekonstruktionen waren vollständig funktionell, ästhetisch harmonisch und die Patientin war mit dem Behandlungsergebnis äußerst zufrieden.

Behandlungsergebnis

Die ästhetische Rehabilitation wurde innerhalb von 4 Behandlungstagen abgeschlossen, wobei die Eingangsdia­gnostik 1 Monat vor Beginn der Behandlung durchgeführt wurde.

Durch die Behandlung wurden folgende Ergebnisse erreicht:

  • Vereinheitlichung der Zahnfarbe des gesamten Gebisses
  • Beseitigung des ästhetischen Unterschieds des endodontisch behandelten Zahns
  • Wiederherstellung einer neuen natürlichen Zahnanatomie
  • Wiederherstellung der richtigen Proportionen und Länge der Schneidezähne
  • Natürlichere Ästhetik des Lächelns
  • Austausch unzureichender Füllungen durch vollkeramische Rekonstruktionen
  • Langfristig stabiles und ästhetisch harmonisches Ergebnis

Verwendete Behandlungsmethoden

  • OPG
  • CBCT (3D CT)
  • Digitaler 3Shape Intraoralscanner
  • Digital Smile Design
  • Digitale CAD/CAM-Planung
  • Digitales Wax-up
  • Silikon-Mock-up
  • CAD/CAM-Labor
  • IPS e.max MT
  • Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Zahntechniker
Ästhetische Rehabilitation des Lächelns mit Hilfe von Teilkronen aus IPS e.max MT
3Shape-System
Ästhetische Rehabilitation des Lächelns mit Hilfe von Teilkronen aus IPS e.max MT
Modjaw-System
Ästhetische Rehabilitation des Lächelns mit Hilfe von Teilkronen aus IPS e.max MT
SiroLaser Blue
Ästhetische Rehabilitation des Lächelns mit Hilfe von Teilkronen aus IPS e.max MT
3D-Drucker Rapidshape Straumann

Gesamtbewertung

Die Patientin äußerte maximale Zufriedenheit mit dem Behandlungsergebnis. Besonders schätzte sie das natürliche Erscheinungsbild des neuen Lächelns, die harmonische Zahnanatomie, die Form, Länge sowie den einheitlichen Farbton A1, der ihre ästhetischen Erwartungen vollständig erfüllte.

Ästhetische Rehabilitation des Lächelns mit Hilfe von Teilkronen aus IPS e.max MT
Vor der Behandlung
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Viktor Levčenko | Geschäftsführer und Direktor
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