Klinischer Fall

Ästhetische Rehabilitation des Frontzahnbereichs mit vollkeramischen Veneers IPS e.max

Vor dem Eingriff
Nach dem Eingriff

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Vor dem Eingriff
Nach dem Eingriff

Einleitung

Die Patientin stellte sich in unserer Praxis mit dem Wunsch nach einer Verbesserung der Ästhetik ihrer Frontzähne vor. Der Hauptgrund für ihren Besuch war eine langanhaltende Unzufriedenheit mit dem Erscheinungsbild der beiden oberen mittleren Schneidezähne nach zuvor durchgeführten Kompositrekonstruktionen.

Nach einer gemeinsamen Beratung und unter Berücksichtigung der Wünsche der Patientin wurde eine kieferorthopädische Behandlung nicht in den Behandlungsplan aufgenommen. Die Rekonstruktion wurde daher auf die ästhetische Korrektur der beiden oberen mittleren Schneidezähne mittels vollkeramischer Veneers ausgerichtet.

Anamnese und subjektive Beschwerden

Die Patientin war über einen längeren Zeitraum mit der Ästhetik ihres Frontzahnbereichs unzufrieden. An beiden oberen mittleren Schneidezähnen befanden sich ältere Kompositfüllungen, die sich im Laufe der Zeit verfärbt hatten, sich farblich von den umliegenden Zähnen unterschieden und bei einem Zahn zusätzlich eine Fraktur eines Teils der Füllung aufwiesen.

Die Patientin wünschte sich ein natürliches, harmonisches Lächeln sowie eine langfristig ästhetisch stabile Lösung.

Klinischer Fall

Ausgangssituation des klinischen Befundes

Bei der klinischen Untersuchung wurden folgende Befunde festgestellt:

  • Verfärbungen älterer Kompositfüllungen an beiden oberen mittleren Schneidezähnen,
  • farbliche Unstimmigkeit zwischen den Füllungen und den angrenzenden Zähnen,
  • Fraktur eines Teils der Kompositfüllung an einem Zahn,
  • ausreichende Erhaltung der Zahnhartsubstanz für eine minimalinvasive Präparation,
  • geringfügige Fehlstellung der Frontzähne.
Vor dem Eingriff

Anamnese und subjektive Beschwerden

Die Patientin war über einen längeren Zeitraum mit der Ästhetik ihres Frontzahnbereichs unzufrieden. An beiden oberen mittleren Schneidezähnen waren ältere Kompositfüllungen vorhanden, die sich im Laufe der Zeit verfärbt hatten, sich farblich von den umliegenden Zähnen unterschieden und bei einem Zahn zusätzlich eine Fraktur eines Teils der Füllung aufwiesen.

Die Patientin wünschte sich ein natürliches, harmonisches Lächeln sowie eine langfristig ästhetisch stabile Lösung.

Diagnostik

Eingangsdiagnostik

Vor Beginn der Behandlung wurde eine umfassende Diagnostik durchgeführt, einschließlich:

  • klinischer zahnmedizinischer Untersuchung,
  • professioneller Fotodokumentation,
  • digitaler Panorama-Röntgenaufnahme (OPG),
  • digitalem intraoralem Scan beider Kiefer mit dem 3Shape-System,
  • digitaler Analyse der Lachästhetik,
  • digitaler Planung der Form und Proportionen der zukünftigen Veneers (Digital Smile Design),
  • Analyse der okklusalen Verhältnisse.

Auf Grundlage der klinischen Untersuchung, der Röntgendiagnostik, der digitalen Scans und der ästhetischen Analyse wurde ein individueller Behandlungsplan erstellt.

Unter Berücksichtigung des gewünschten ästhetischen Ergebnisses wurde entschieden, zunächst die Zahnfarbe durch ein professionelles Bleaching zu harmonisieren und anschließend zwei vollkeramische Veneers aus dem Material IPS e.max anzufertigen, die farblich an den neuen Farbton der eigenen Zähne angepasst wurden.

Die Patientin wurde ausführlich über den Behandlungsablauf, die Möglichkeiten, die Grenzen der Behandlung sowie das zu erwartende Ergebnis informiert.

Behandlungsplan:

  • professionelles Bleaching aller Zähne in der Praxis,
  • Kontrolle des erreichten Farbtons,
  • minimalinvasive Präparation beider oberen mittleren Schneidezähne,
  • digitale Planung der Veneers,
  • labortechnische Herstellung von zwei vollkeramischen Veneers aus IPS e.max,
  • adhäsive Befestigung.
IPS e.max

Behandlungsablauf

1. Besuch – Eingangsuntersuchung

Es wurden eine umfassende klinische Untersuchung, eine professionelle Fotodokumentation, eine digitale Panorama-Röntgenaufnahme (OPG) sowie ein digitaler intraoraler Scan beider Kiefer durchgeführt.

Auf Grundlage der gewonnenen Daten erfolgten eine digitale Analyse der Lachästhetik sowie die Beurteilung der Zahnform, der Proportionen, der Lachlinie, des Farbtons und der okklusalen Verhältnisse. Anschließend wurde ein individueller Behandlungsplan erstellt.

2. Besuch – professionelles Bleaching

Es wurde ein professionelles Bleaching aller Zähne mit dem System Opalescence Boost durchgeführt.

Vor der Applikation des Bleichgels wurden die Weichgewebe mit einer lichthärtenden Gingivaschutzbarriere isoliert.

Anschließend wurde das Bleichgel mit einem Gehalt von 40 % Wasserstoffperoxid gemäß dem empfohlenen klinischen Protokoll des Herstellers aufgetragen.

Die Gesamtdauer des Bleachings betrug etwa 2 Stunden.

Nach Abschluss des Bleachings wurde der erreichte Farbton kontrolliert und die Patientin erhielt Empfehlungen für die Phase der Farbstabilisierung.

3. Besuch – Herstellung der Veneers innerhalb eines einzigen Besuchs

Nach der Stabilisierung des endgültigen Farbtons wurde eine minimalinvasive Präparation beider oberen mittleren Schneidezähne durchgeführt.

Anschließend erfolgte ein digitaler intraoraler Scan der präparierten Zähne mit dem 3Shape-System sowie die digitale Planung der definitiven Veneers.

In der digitalen Zahnlaborphase wurden innerhalb eines einzigen Besuchs zwei vollkeramische Veneers aus Lithium-Disilikat-Keramik IPS e.max hergestellt, die individuell an den neuen Farbton der eigenen Zähne angepasst wurden.

Nach der Kontrolle von Form, Kontaktpunkten, Transluzenz, Ästhetik und Farbharmonie wurden die Veneers gemäß dem empfohlenen Befestigungsprotokoll adhäsiv fixiert.

Abschließend erfolgten die Kontrolle der statischen und dynamischen Okklusion sowie die abschließende Fotodokumentation.

Die Gesamtdauer dieses Besuchs betrug etwa 4 Stunden.

IPS e.max

Behandlungsdauer

  • 1. Besuch:
  • Eingangsuntersuchung, OPG, Fotodokumentation, digitale intraorale Scans und Behandlungsplanung.
  • 2. Besuch:
  • Professionelles Bleaching mit dem System Opalescence Boost (ca. 2 Stunden).
  • 3. Besuch:
  • Zahnpräparation, digitales Scannen, labortechnische Herstellung und adhäsive Befestigung von zwei vollkeramischen IPS e.max Veneers innerhalb eines einzigen Besuchs (ca. 4 Stunden).

Verwendete Behandlungsmethoden

  • digitale Panorama-Röntgenaufnahme (OPG),
  • professionelle Fotodokumentation,
  • intraoraler Scanner 3Shape,
  • digitales CAD/CAM-Labor,
  • Digital Smile Design,
  • professionelles Bleaching in der Praxis mit Opalescence Boost,
  • vollkeramische Lithium-Disilikat-Veneers IPS e.max,
  • Operationsmikroskop Carl Zeiss,
  • adhäsives Befestigungsprotokoll.
3Shape-System
Modjaw-System
SiroLaser Blue
3D-Drucker Rapidshape Straumann

Ergebnis

Nach dem professionellen Bleaching wurden zwei individuell geplante vollkeramische Veneers aus dem Material IPS e.max angefertigt, die farblich an den neuen Farbton der eigenen Zähne angepasst wurden.

Es ist gelungen, ästhetisch unzureichende und verfärbte Kompositfüllungen zu entfernen, die natürliche Anatomie beider zentraler Schneidezähne wiederherzustellen und ein harmonisches Lächeln mit natürlicher Ästhetik unter maximaler Schonung der gesunden Zahnsubstanz zu erzielen.

Das Ergebnis ist eine langfristig stabile ästhetische Rekonstruktion, die die Erwartungen der Patientin erfüllt hat.

 
 
 
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